Konzept Raumenergie

Wie die moderne Physik zeigt, ist der „leere Raum" keinesweg leer, sondern enthält ein riesiges Reservoir an sog. „Nullpunktenergie". Dies ergibt sich aus den Forschungsarbeiten des US-Physikers Harold Puthoff und  vieler anderer Wissenschaftler, s.u. Energy Extraction from the Vacuum Field sowie Links zur Raumenergie.

Entsprechend der Quantengeometrodynamik errechnet sich für die Vakuumfluktuationen eine gewaltige Energiedichte in der Größenordnung einiger 10113 J/m3, siehe hierzu Turtur. In einem Lichtbildervortrag vom 5.12.2017 erklärt Prof. Turtur, warum wir die Raumenergie brauchen und gibt hierzu verschiedene Links an. Hier ist die Liste der gesammelten Links.

Bestimmte Interpretationen oder Erweiterungen der elektromagnetischen Theorie bzw. der Quantenmechanik und der Relativitätstheorie machen die Möglichkeit einer Energiegewinnung direkt aus dem Vakuum plausibel, siehe hierzu Resonanzsysteme.

Diese Vakuumenergie entspricht Teslas „Energie, die an jedem Punkt im Universum erhältlich ist", die er manchmal auch das „ambiente Medium" nannte und die in der Freien-Energie-Szene häufig mit dem Namen „Raumenergie" bezeichnet wird.

Jakob von Uexküll, Begründer des Alternativen Nobelpreises und des „Rates weiser Vordenker",  verweist in seiner Arbeit auf die sogenannten Grenzwissenschaften, die jen­seits des Mainstreams regelmässig neue Erkenntnisse liefern, etwa über die Möglich­keiten der Raumenergie-Technik, die unabhängig vom Einsatz begrenzter Rohstoffe funk­tio­nieren könnte  (siehe Martin Häusler: „Die wahren Visionäre unserer Zeit", S. 49).

Der bekannte US-Trendforscher Gerald Celente spricht vom „Breaking Point 2010" und weist darauf hin, dass die weltweite Rezession nur durch neue Anstrengungen im Bereich der Alternativ-Energien überwunden werden kann. Dabei sind weniger die klassischen alternativen Energieträger wie Wind, Solar, Geothermie, Biotreibstoff gemeint, sondern vor allem die revolutionären Technologien wie

-       die Kalte Fusion bzw. LENR und E-Cat bzw. E-Cat-News
-       die Nullpunkt-Energie
-       die Charge-Cluster-Technologie
-       die Permanent-Magnet-Motoren

Bei den Trend-Voraussgen für 2011 schreibt er zum Thema Alternative Energien, dass wissenschaftliche Visionäre und Unternehmer in Laboratorien und Workshops neue physikalische Prinzipen entdecken und Geräte entwickeln, die mehr Energie produzieren, als sie verbrauchen. Dies geschehe unabhängig  vom "Mainstream" der Wissenschaft. Mutige Investoren werden noch in diesem Jahr solche Geräte in den Markt bringen, und sich nicht von Skeptikern beeindrucken lassen, die eine derartige Technologie nicht für möglich halten.

Mit solchen revolutionären Technologien wird es möglich sein, die Wirtschaft neu anzukurbeln und die politischen und gesellschaftlichen Probleme, die vielfach eine Frage der Versorgung mit Grundenergien sind, wirksam anzugehen und zugleich frei zu werden von der Abhängigkeit von fossilen und nuklearen Energieträgern.

Dies ist auch die Auffassung von Prof.Dr.Dr.Dr.h.c. Josef Gruber, der in der Raumenergie-Technik den Übergang in den nächsten Kondratiew-Wirtschaftszyklus sieht.

Im September 2010 konnte Prof. Dr. Claus Turtur zum ersten Mal die grundlegenden Prinzipien zur Konversion von Vakuumfeld-Energie in andere technische Energien nachweisen. Auf der Basis dieser Arbeit wird es möglich sein, systematisch Raumenergiekonverter zu konstruieren bzw. vorhandene Geräte auf ihre Eigenschaften hin zu untersuchen.

Eine Liste der Arbeiten von Prof. Turtur in Englisch findet sich bei Philica zum Stichwort "Turtur" unter Search. Eine Zusammenstellung deutscher Artikel steht bei Borderlands of Science unter "BoS-Katalog" mit Such nach "Turtur". Eine weitere Webseite lautet: http://www.energiederzukunft.org

 

Partner-Organisationen

1. Deutsche Vereinigung für Raumenergie e.V. (DVR)

Präsident: Dr. Thorsten Ludwig
DVR-Geschäftsstelle:
Bouchéstr. 12, Haus 6, 1. OG, DE-12435 Berlin
Tel. +49(0)30/5331-2207, Fax: -2209
E-mail: dvr@onlinehome.de und DrLudwig@thorstenludwig.de 
Internet: www.DVR-Raumenergie.de

2.  Österreichische Vereinigung für Raumenergie e.V. (ÖVR)  
Präsident: Ing. Wilhelm Mohorn,
Schneedörflstraße 23, AT-2651 Reichenau an der Rax
Tel. +43(0)699-123 000 04, Fax +43(0)2666-53872-20
E-Mail: office@oevr.at
Internet: www.oevr.at

3.  Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Freie Energie (SAFE)  
Präsidentin: Dipl.-Math. Lisa Lehmann
E-Mail: e.lehmann@safeswiss.ch
Internet: www.safeswiss.ch 

Organisation und Marketing: Edmund Hofstetter
E-Mail: e.hofstetter@safeswiss.ch

4.  Erstes Transferzentrum für Skalarwellentechnik
Prof. Dr.-Ing. Konstantin Meyl
Erikaweg 32, D-78048 Furtwangen
Tel. +49(0)7723-920-2231
E-mail: meyl@k-meyl.de
Internet: www.k-meyl.de 

5.  Raumenergie-Fördergesellschaft (RaFöG)
Carl R. Jachulke
Leopoldstr. 1, DE-78112 St. Georgen
Tel. +41(0)7724-916050-6
E-Mail: c.jachulke@rafoeg.de
Internet: http://www.rafoeg.de

 

Raumenergie-Theorien

Die Thematik der Nutzung von Raum-Energie wird heute weltweit erforscht.

Dabei stehen einerseits theoretische Modelle in Diskussion, die sich in den Rahmen der klassischen Mainstream-Physik einfügen, wie etwa die Theorie von Prof.Dr. Claus W. Turtur oder die Arbeiten von Dr. Harold Putthoff, der sich u.a. mit den Anwendlungsmöglichkeiten der Raumenergie für die Raumfahrt befasst.

Andererseits gibt es eine Vielzahl alternativer Konzepte, die ergänzend oder teilweise im Widerspruch zu gängigen Modellen zu stehen scheinen, wie beispielsweise das Konzept von William S. Alek oder die Theorie einer Energieübertragung aus dem Vakuumfeld auf der Basis
nicht-transversaler elektromagnetischer Effekte oder neue vereinheitlichte Feldtheorien wie die Einstein-Evans-Cartan-Theorie. und daraus abgeleitete Interpretationen zur Funktion von Raumenergie-Geräten.

Beispielhaft ist der Bereich der "Kalten Fusion" oder LENR-Forschung (Low Energy Nuclear Reactions), wo es bis heute noch keine konsistente theoretische Basis gibt.

Interessanterweise gibt es seit 2004 einen neuen LENR-Effekt, der als LeClair-Effekt bekannt wurde. Über speziell strukturierte Wassermoleküle lässt sich via Casimirkraft direkt Nullpunktsenergie anzapfen und in thermische Energie konvertieren mit einem COP von 3.4, wie erste Experimente gezeigt haben. Dabei ergeben sich auch Transmutationseffekte bei schweren Elementen, wie sie bisher nur in der Astrophysik auf fernen Sternsystemen beobachtet wurden.

Wie die Thematik von der Deutschen Vereinigung für Raumenergie DVR behandelt wird, kann in einem Bericht des NET-Journals nachgelesen oder auf deren Webseite vertieft studiert werden. Im Rahmen der SVR-Veranstaltungen hat Prof.Dr.Dr.Dr.h.c. Josef Gruber im Jahr 2009 einen ausführlichen Vortrag zur Thematik gehalten, wobei hier auch sein Standardwerk über Raumenergie zu erwähnen ist.

Eine Übersicht wissenschaftlicher sowie populärer Artikel und Bücher sowie Patentanmeldungen zum Thema der Raum-Energie findet sich in einer Literaturzusammenstellung.


Raumenergie-Experimente

Im allgemeinen wird in der Technik, auch in der Energietechnik, nur das gebaut, was aufgrund bekannter physikalischer Gesetzmässigkeiten berechenbar und damit konstruierbar ist. Daher erscheint es sinnvoll und notwendig, zunächst theoretische Modelle auszuarbeiten, bevor praktische Umsetzungen erprobt und realisiert werden.

Die Theorie kommt daher meistens vor dem Experiment, doch Theorie und Praxis sind oft miteinander verbunden. So gibt es Fälle, in denen nur die Praxis eine Rolle spielt oder in denen die Theorie ausreicht, um richtige Ergebnisse zu erzielen. Eine schöne naturphilosophische Betrachtung zur Thematik "Theorie und Praxis" findet sich bei Mutschler.

Es gibt  auch Beispiele, wo  in der Praxis bestimmte Eigenschaften oder Phänomene beobachtet werden, für die erst noch ein theoretiches Modell gefunden werden muss. Ein solcher Fall ist zum Beispiel das Elastizitätsgesetz, mit dem die Eigenschaften von Gummi (bisher nur) bis zu einer bestimmten Dehnung berechnet werden konnte (nach dem Hookschen Gesetz von 1678). Erst seit kurzem gelang es, die Theorie auch für den nichtlinearen Bereich zu erweitern und sie für ein breites Spektrum weicher, elastischer Stoffe zu nutzen.

Im Bereich der Raumenergie-Forschung bzw. auf dem Gebiet der "Freien Energie" gibt es weltweit Tausende von Forschern und Arbeitsgruppen, die teils auf der Basis neuer theoretischer Ansätze, teils aber auch aufgrund intuitiver Vermutungen oder beobachteter Anomalien davon ausgehen, dass es gegenüber den bekannten Energieformen noch eine weitere Energieform - eben die Vakuumfeldenergie oder Raumenergie - geben müsste, die auch praktisch technisch nutzbar sein müsste.

Damit mögliche Umwandlungen von Raumenergie in andere Energieformen exakt nachgewiesen und numerisch überprüft werden können, braucht es sorgfältige Messmethoden. Hierzu eigenen sich besonders kalorimetrische Messverfahren, wie sie z.B. von der Forschungsgruppe Earthtech angewendet werden.

In dieser Übersicht werden eine Vielfalt von Links zu Geräten/Aufbauten/Experimenten angegeben, die für geübte Bastler und/oder Forscher eine Fülle von Anregungen zu eigenen Experimenten vermitteln können. Nicht alle dieser Geräte müssen unbedingt mit Raumenergie funktionieren, es können auch andere Energieformen, etwas die thermische Umgebungsenergie u.a. eine Rolle spielen.

Solche Nachbau-Vorschläge sind in jedem Fall didaktisch hilfreich, indem sie zu sorgfältigem Experimentieren anregen und dazu beitragen, "Dreckeffekte" auszuschliessen. Andererseits ermöglichen sie auch, vermutete oder vorausgesagte theoretische Überlegungen auf ihre Gültigkeit und Anwendbarkeit zu testen.

Informationen zu praktischen Anwendungen finden sich z.B. in der Übersicht zu "Non-Conventinal free Energy Devices". oder bei Materialsammlungen wie von dem Unternehmen Intalek Inc. oder in einer Zusammenstellung von Patrick J. Kelly.

Allgemeines zur magnetischen Energie-Konversion

In der zivilen wissenschaftlichen Forschung wird davon ausgegangen, dass die Gesamtenergie eines Magnetkreises, die sich aus der inneren und äusseren Feldenergie sowie aus der Magnetisierungs- und Entmagnetisierungsenergie zusammensetzt, stets erhalten bleibt. Das heisst, die in einem magnetischen Kreis gewonnene oder geleistete mechanische Arbeit, z.B. beim Vergrössern oder Verkleinern eines Luftspaltes, lässt sich aus den Änderungen der Entmagnetisierungs und Magnetisierungsenergie berechnen. Bei Permanentmagneten mit starrer Magnetisierung, bei denen sich die Lage der magnetische Dipole nur schwer beeinflussen lässt, ist vor allem die Änderung der Entmagnetisierungsenergie die Ursache für das Auftreten von Arbeit und Kraft (J. Koch: Entmagnetisierungsenergie und Anziehungskraft von Permanentmagneten, Valvo-Berichte, Bd. 20, Heft 1, S. 23-32).

Die maximale zu transformierende magnetische Energiedichte gibt an, wieviel Energie pro Volumeneinheit einem Dauermagneten entzogen werden kann, ohne dass ihm äussere Energie zugeführt wird. Sie errechnet sich aus dem Produkt derjenigen magnetischen Induktion B und der Feldstärke H eines Permanentmagneten, welche das grösstmögliche Rechteck unter der Entmagnetisierungskurve bilden. Dieses Produkt wird auch als Gütewert (B * H)max eines Dauermagnetwerkstoffes bezeichnet. Eine Berechnung zeigt, dass die in einem typischen Neodym-Magneten von 1 g Gewicht gespeicherte Energie der mechanischen Energie äquivalent ist, um ihn ein einziges Mal  5.4 m hoch zu heben

Wenn daher Magnetkonverter beschrieben werden, die längere Zeit ohne äussere Energiezufuhr auskommen, kann die Energie keinesfalls aus der Entmagnetisierungs-energie stammen. In einem solchen Fall müssen nicht-konservative Kraftfelder beteiligt sein. Oder anders gesagt, in diesem Fall muss die Energie von einer anderen, eventuell bis dato verborgenen Quelle, zugeführt werden.

Nichtkonservative Kraftfelder

Beispiele für nichtkonservative Kraftfelder sind zeitabhängige Kräfte, geschwindigkeitsabhängige Kräfte  oder gepulste Magnetfelder mit feldabhängiger Permeabilität bzw. einer nichtsymmetrischen periodischen Funktion.

Solche Bedingungen liegen z.B. vor, wenn die magnetische Materialkonstante mit dem Quadrat der lokalen Feldänderung gekoppelt ist, also der Zusammenhang  m ~ (dH/dx)2 gilt. In diesem Fall ändert sich die Induktivität parametrisch über der Zeitachse.

Ebenfalls als nichtkonservativ kann ein Magnetfeld H bezeichnet werden, wenn es von aussen zeitlich so verläuft, dass die Feldzunahme und Feldabnahme unterschiedliche Geschwindigkeiten aufweisen (unsymmetrische Ratschen-Funktion).

Es gibt auch magnetische Schichtsysteme, bei denen Energie beim Durchlaufen der Hystereseschleifen nicht verloren geht (Hystereseverluste), sondern Energie gewonnen wird (Hysterese-Energiegewinn). Bei einer solcher „invertierten" Hysterese ist der Drehsinn der Hysterese umgekehrt zur normalen Verlusthysterese. Statt eine Erwärmung müsste man bei einem solchen System eine Abkühlung erwarten, wobei dann aufgrund der Temperaturdifferenz Energie aus der Umgebung in das System einfliessen müsste. 

Magnetokalorische Energiewandlung

Eine gezielte Umwandlung thermischer Umgebungsenergie lässt sich mit einer magnetokalorischen Induktion erreichen, wie dies z.B. in der Erfindung von Heinz Munk vorgeschlagen wurde.  Als dünne metamagnetische Schicht dient  z.B. eine Mangan-Gold-Legierung, die erst beim Überschreiten einer kritischen Schwellfeldstärke ferromagnetisch zu leiten beginnt. Wird dem Jochkern, der eine solche metamagnetische Schicht enthält, (nur) während seiner Abmagnetisierungsphase mit Hilfe einer Induktionsspule elektrische Energie entzogen, so wird die magnetokalorische Energiebilanz negativ und kann nicht mehr zur Ausgangstemperatur zurückkehren. Bei zyklischer Wiederholung dieses Prozesses kühlt sich der Magnetkreis ständig ab, wobei dieser Wärmeverlust leicht durch Zufuhr von Niedertemperaturwärme, z.B. aus der Umgebungsluft oder der Kaltwasserleitung, ausgeglichen werden kann.

Diesen sogenannten Curie-Effekt macht sich auch die Erfindung des Augenarztes  Nikolaus Vida zunutze. Bei seinem Generator sind in einem Kreis mehrere starke Magnete angeordnet. In der Mitte befindet sich eine Drehscheibe mit mehreren Sektoren, deren magnetische Eigenschaft mittels Curie-Effekt verändert werden kann. So ziehen die umliegenden Magnete die Sektoren zunächst an. Sobald diese aber am Magnet ankommen, werden sie erwärmt und sind damit nicht mehr magnetisch, die Scheibe dreht sich widerstandslos weiter. Sobald sich die Sektoren dem nächsten Magneten nähern, kühlt das System sie wieder ab und das Spiel beginnt von vorne. So entsteht quasi ein magnetisches Mühlrad. Die einzigen Treibstoffe sind eine warme und eine kalte Wasserzufuhr – schon ein Temperaturunterschied von 20 Grad genügt. Ob das Wasser 60 und 80 Grad oder 0 und 20 Grad warm ist, spielt keine Rolle.

Die bisher verwendeten thermischen Schalter, die den Curie-Effekt nutzen, brauchten vier Sekunden, um Materialien zu entmagnetisieren. Vidas Schalter braucht nur vier Millisekunden – ist also 1000 mal schneller. Wie es Vida geschafft hat, solch schnelle Schalter zu realisieren, bleibt sein Geheimnis.

Durch die schnelle Umschaltung erreicht das Rad rund 200 Umdrehungen pro Minute, und das Drehmoment kann Strom produzieren. Wie viel, das hängt von der Grösse des Apparats ab. Der momentane Prototyp (2014) leistet drei Kilowatt, der nächste soll schon 50 kW schaffen. Die ersten serienreifen Modelle will Vida im Jahr 2019 Jahren ausliefern. Geplante Maximalleistung: 300 Kilowatt. Die Kraftwerke würden nur so gross wie der Container eines LKWs, verspricht er. «Sie werden mobil sein und dezentral Strom produzieren können.»

Eine elektronische Variante einer solchen thermoelektrischen Energiewandlung nutzt die Energiedifferenz aus, die sich zwischen den Magnetisierungs- und Entmagnetisierungszyklen ferromagnetischen Materials einstellt. Hierzu dient eine Anordnung mit zwei  auf Ferritstäben aufgewickelten Spulen, die über Permanentmagnet-Zwischenlagen mit zwei hufeisenförmigen Metglaskernen zu einem geschlossenen Magnetkreis verbunden sind. Eine mikrocontroller-gesteuertes Schaltung sorgt dafür, dass gezielt Überschussenergie während der Demagnetisierungsphase ausgekoppelt werden kann.   Link: http://www.intalek.com/Papers/Handout3.pdf

Eine wesentliche Ursache für diese Phänomene, wie sie auch von Dr. Wolfgang Volkrodt beobachtet wurden, liegt in der Tatsache, dass beim pulsartigen Einschalten des Stroms und dem Aufbau des Magnetfeldes sofort eine spontane Magnetisierung einsetzt, die lawinenartig  anwächst. Solche Dirac-Stossprozesse lassen sich mit den Standard-Maxwell-Gleichungen nicht mehr berechnen, weil ausser elektrodynamischen noch weitere Prozesse der Thermodynamik beteiligt sind. Im übrigen zeigen die Rechnungen, dass bei der Konversion von Umgebungswärme in elektrische Energie nur sehr wenig Wärmeenergie benötigt wird, d.h die Umgebung wird sich aufgrund eines solches Effektes kaum merklich abkühlen.

Eine ausführliche theoretische Erklärung für den thermoelektrischen Overunity-Prozess bei Ferriten und ferromagnetischen Materialien liefert der russische Forscher Nikoley E. Zaev in einer wissenschaftlichen Arbeit von 2002.  

Magnetische Konversion von Nullpunktsenergie

Ob bei verschiedenen magnetischen Prozessen, bei denen die Magnetisierung durch elektromagnetische oder mechanische Impulse stossartig erfolgt, direkt über die Spinfelder an das umgebende Raumenergie-Quantenfeld angekoppelt wird, ist eine offene Frage. Tatsache ist, dass die Dichte der magnetischen Elementar-Dipole sehr hoch ist (1028 pro Kubikmeter).

Dabei stellt jeder Elementardipol ein Mikro-Kreiselsystem dar, das eine minimale Energie gespeichert hat, die aufgrund der Quantengesetze nicht unterschritten werden kann. Wird nun aber einem Magneten, in dem alle diese Elementar-Kreisel polar ausgerichtet sind, zwangsweise spontan Energie entzogen  - ähnlich wie dies bei einem Rotationskreiselspeicher möglich ist -,  dann muss die ausgekoppelte Energie letztendlich aus dem Vakuumquantenfeld nachgeliefert werden, weil die Elementarspins den Wert 1 nicht unterschreiten können. Dies funktioniert möglicherweise ähnlich wie bei der Zwangsenergie-Auskopplung eines Kreiselsystems, wie dies Prof. Popescu in einer Patentanmeldung beschrieben hat.

Eine solche Zwangskopplung zum Quantenfeld tritt auch auf, wenn die Rückwirkung zwischen Ausgangs- und Eingangsleistung bei Magnetmotoren bzw. -Generatoren entsprechend der Lenz'schen Regel durch bestimmte geometrische Konstruktionen bzw. Regelungsstrategien aufgehoben wird. Dies ist z.B. in den Erfindungen des Südkoreaners An Jong-Sok bzw. des Japaners Kiyotatsu Fukai realisiert und getestet worden. Es stellt sich auch die Frage, ob durch asymmetrische Renormierung während eines Kreisprozesses der COP (Coefficient of Performance) signifikant erhöht werden kann.

Eine direkte Konversion von Raumenergie aufgrund der Energieverluste bei der Ausbreitung statischer elektromagnetischer Felder diskutiert Prof.Dr. Claus Turtur in seinen verschiedenen theoretischen und praktischen Arbeiten. Ähnlich wie bei einem elektrostatischen Rotor in einem Hochspannungsfeld müsste auch ein Rotor mit supraleitenden diamagnetischen Flügeln in einem starken Magnetfeld ein Drehmoment erhalten.

Möglicherweise ist ein Energietransfer aus dem Vakuumfeld auch mittels gewöhnlichen Dia-, Para- und Ferro-Magnetika realisierbar, wie Prof. Turtur vermutet. Durch entsprechende Erhöhung der Feldstärken auf 1 Tesla und darüber hinaus - was mit heutigen Neodym-Magneten problemlos erreichbar ist - lassen sich dann durchaus Drehmomente im Bereich von 10-5 und 10-4 Nm erreichen. Allerdings führen die Ausbildung ferromagnetischer Domänen, der Barkhausen-Effekts u.a. dazu, dass die Spins und die von ihnen hervorgerufenen magnetischen Momente einem äußeren magnetischen Feld nicht ungestört folgen. Damit wird möglicherweise die Übertragbarkeit der Überlegungen zum diamagnetischen Rotor auf einen ferromagnetischen Rotor sehr in Frage gestellt. Um hier zu verlässlichen Aussagen zu kommen, sind daher in diesem Bereich weitere Forschungsarbeiten erforderlich.

Neueste Untersuchungen haben gezeigt, dass sich bei Zusammenschaltung mehrerer mechanisch-elektro-magnetischer Schwinger eine Resonanzaufschauklung ergeben kann, wobei zusätzliche Energieanteile aus dem Vakuumfeld aufgenommen und umgewandelt werden. Umgekehrt ist bei anderen Parametereinstellungen statt einer Energieauskopplung auch eine Energierückführung ins Raumenergiefeld realisierbar. Dieses von Prof. Claus Turtur vorgestellte Konzept wurde allerdings von verschiedenen Experten kritisch hinterfragt und scheint nicht so ohne weiteres realisierbar zu sein.

Verschiedene Erfinder haben bereits diskrete gekoppelte Motor-/Generatorsysteme mit dazwischen geschalteten mechanischen Wandlern entwickelt, die bei richtiger Abstimmung der Parameter einen Overunity-Effekt aufweisen. Einige solcher Systeme sind im NET-Journal beschrieben, andere im mechanischen Bereich bei Resonanzsysteme gespeichert.

Anstelle mechanischer Wandler gibt es auch sogenannte RotoVerter-Systeme, die im wesentlichen aus einem Motor und Generator bestehen und spezielle elektrische Beschaltungen aufweisen. Solche Systeme haben die Eigenschaft, dass die übliche Rückwirkung (Back Drag) des Generators auf den Antriebsteil stark vermindert ist, so dass der Leistungsbedarf des Motors erheblich geringer als die am Generator erzeugte Leistung ist.

Andererseits wurde von der Organisation WITTS ein Quanten Energy Generator (QEG) entwickelt, dessen Ausgangsspannung über parametrisch gesteuerte Feldvariation erzeugt wird. Ein Vergleich von QEG und RotoVerter-Systemen zeigt, dass RotoVerter-Systeme einfacher zu bauen sind.

Wie  Dipl.-Ing. Florian Raul Popescu, ehemaliger Professor für Theoretische Mechanik an der Universität Bukarest, in einer Erfindung dargelegt hat, kann unter bestimmten Betriebsbedingungen in einem Inertialo-Elektro-Hybrid-Motor in Resonanz-Pulsations-Drehmotor-Bauweise, durch Zwangssteuerung Energie gewonnen werden. Diese zwangsweise ausgekoppelte Energie muss dann natürlich aus Raumenergie (oder aus thermischer Umgebungsenergie?) nachgeliefert werden.

Es ist auch denkbar, dass bei bestimmten Resonanzaufschaukelungen, wie z.B. beim Doppelpendel von Veljko Milkovic, Energie aus dem über Fliehkräfte künstlich simulierten Gravitationsfeld gewonnen wird. Nikola Tesla hatte bereits gesagt: "If you want to find the secrets of the universe, think in Terms of energy, frequency and Vibration".

Die kalifornische Firma Terrawatt ist dabei, ein gekoppeltes Motor-Generatorsystem mit einem COP von bis zu 300% für grössere Leistungsbereiche zu vermarkten, um damit autonome Kraftwerke zu realisieren.

Die belgische Firma Technokontrol hat auf der Basis der Erfindung des Spaniers D. Antonio Romero ein Magnetgenerator-System entwickelt, das international vermarktet werden soll. Die Firma hat Vertretungen in Kanada sowie ein Logistik-Zentrum in Spanien. 

Beispiele zur Raumenergie-Konversion

Aus den Hunderten von youtube-Filmen zu Magnetmotoren bzw. Magnetic Motors werden hier stellvertretend zwei Beispiele angegeben:

1. Autonomer elektromagnetischer Motor-Generator

Der (unbekannt/ungenannte) Erfinder ist offenbar ein Spanier oder Mittel-/Südamerikaner. Hier sind die Videos:

Video1

In this experiment i am going to test my new SKYSHIP MOTOR, this motor have two generators in the same motor...! i am trying to start the motor with the same energy that the generator produce (without battery) ....!observes what it happens...!  

Video 2:

Finally i finishes my auto-generator and battery charger, in wich the motor-generator produce the energy that needs to run my skyship motor...! and at the same time i can load a 12 volts battery, with the same voltage in my run battery...!  

Video 3:

This is my SKYSHIP GENERATOR, experimental motor, as you know the motor is a self-sufficient motor, that produce energy to run the motor and load another battery...! in this experiment i add two solar panels and support the run battery....!

 

2. Autonomer Permanent-Magnetmotor von Muammer Yildiz

Video einer Präsentation an der Universität Delft in Holland

Bericht im NET-Journal Nr. 5/6, 2010, S. 21-26

Besonders attraktiv sind Systeme, die ohne bewegte Teile auskommen. Derartige Geräte werden im angelsächsischen Sprachraum mit "Solid-State" bezeichnet. Ursprünglich kommt dieser Begriff aus der Elektronik und beziehen sich auf Geräte, bei denen anstatt Elektronenröhren oder mechanischer Bauteile Halbleiterbauteile zum Einsatz kommen, die mit Hilfe der Festkörperphysik entwickelt wurden. Im Zusammenhang mit Raumenergie werden unter Solid-State-Generatoren generell Systeme verstanden, die mit festen unbewegten Komponenten funktionieren. 

3. Solid-State-Geräte ohne bewegte Teile

Jean-Louis Naudin aus Paris beschreibt auf seiner Webseite, wie sich durch Unterschiede beim Magnetisieren und Entmagnetisieren, insbesondere über Toroidspulen mit geeignetem Kernmaterial und passender Frequenz, Energie auskoppeln lässt. Er weist darauf hin, dass dieser Prozess ausführlich von dem russischen Forscher Nikolay E. Zaev beschrieben und erklärt worden ist.

Einen weiteren fast professionellen Aufbau stellt William Alek von Intalek, Inc., aus Highland, Indiana/USA im Kapitel "How to build Solid-State Electrical Over-Unity Devices" vor. Dieser ebenfalls rein elektronische Aufbau eines magnetischen Konverters weist grundsätzliche Ähnlichkeiten zum MEG von Tom Bearden bzw. zum Flynn-Switch-Gate auf.

Im Bericht von William Alek wird der grundsätzliche Aufbau beschrieben und der theoretische Hintergrund erläutert. Die aufgrund des "Alek Effects" ausgekoppelte "Freie Energie" in Form eines elektrischen Ënergieüberschusses (höhere Ausgangsenergie im Vergleich zur steuernden Eingangsenergie) ergibt sich Meinung von William Alek durch eine magnetokalorische Energieumsetzung (The energy is in the form of excess electrical energy, and the domains transforms this energy from the ambient thermal environment).

Ausser William Alek haben eine ganze Reihe weiterer Forscher und Experimentatoren Möglichkeiten zur Auskopplung von Raumenergie über Solid-State-Geräte beschrieben wie Tom Bearden, Myron Evans, Johne Bedini, Thane Christopher Heins, Charles Flynn, Jean-Louis Naudin und Arkady Anatolievich Stepanov, siehe Solid-State-Energy-Sources.

Ab 2014 werden verschiedene Solid-State-Geräte im Markt angeboten werden, die auf dem Prinzip eines Selbstinduktionsgenerators funktionieren und als Resonanz-Verstärker  eingesetzt werden, siehe z.B. unter Reva-Energy. Ein solcher Energie- bzw. Leistungsmultiplikator nutzt Blindströme und koppelt diese verstärkt über Resonanzpunkte aus. Er kann überall dort eingesetzt werden, wo eine Leistungsverstärkung gewünscht ist. Eine ausführliche Übersicht und Historie zu derartigen Leistungsverstärkern bzw. Resonanzenergie-Generatoren auf der Basis der Grundlagenerfindung von Arkady Anatolievich Stepanov findet sich unter STEHO.

4. Motor-Generator-Systeme im Resonanzbetrieb

Das mechanische Pendant zu magnetischen Resonanzverstärkern findet sich bei Doppelpendelanordnungen bzw. Unwuchtgeneratoren im Resonanzbetrieb. Im Resonanzmodus wird konstant Blindleistung in das System zurückgeführt, während Wirkleistung im System generiert und in der externen Last verbraucht wird. Der COP kann in diesem Fall gegen Unendlich gehen, wird aber praktischerweise auf einen definierten Wert eingeregelt.

In einem Rechenbeispiel für ein Doppelpendel, das von Milkovic auch praktisch realisiert wurde, ergibt sich z.B. ein COP von ungefähr 7, wobei 60 Watt erzeugt und 8.5 Watt zugeführt werden.

In gleicher Weise können solche Doppelpendel auch als unausgewuchtete, synchronisierte, aber frei rotierende Planetenräder auf einem zentralen Rotor angeordnet werden, so dass sie bei Rotation des Gesamtsystems zusätzliche Drehmomente in das System einbringen. Wird ein solches System zwischen ein Motor-/Generatorsystem dazwischen geschaltet, kann vom Generator höhere Leistung abgenommen werden, als in den Motor eingespeist wird. Derartige Anordnungen und Systeme werden in aller Welt entwickelt und dürften bald auch kommerziell verfügbar sein.